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17.04.2018

Vermietung erlebt Zeitenwende

Jens Kramer, CEO der PROMOS consult und Gründer der Digitalmarke easysquare, setzte in einer spannenden Podiumsdiskussion auf dem 3. Berliner Immobilienkongress wichtige Impulse zum Thema Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft.

Mehr als 300 Akteure der Immobilienwirtschaft kamen, um sich über zukunftsweisende Entwicklungen in der Branche zu informieren. Vor dem zahlreich versammelten Fachpublikum gab Kramer Denkanstöße und zeigte Chancen der Digitalisierung trotz – oder gerade wegen – der aktuell wirtschaftlich guten Lage der Immobilienbranche auf.

So könne man der Meinung sein, dass der derzeitige Vermietermarkt in Deutschland kein Denken in Richtung digitaler Transformation nötig macht. Doch das Gegenteil sei der Fall: Mit der Angebots-Nachfrage-Konstellation, bei der auf eine Wohnung bis zu 1.000 Bewerbungen eingehen, geht auch ein enormer Zeit- und Kostenaufwand im Auswahlverfahren einher. Dies schreit geradezu nach einem automatisierten Prozess. Zum anderen setzen Wohnungsunternehmen, bedingt durch den demographischen Wandel und der resultierenden Wohnungsnot, eine Vielzahl von innerstädtischen Neubauprojekten um. Doch dieser Bau-Boom ist eine Investition, bei der eine Voll-Vermietung bereits zum Stichtag der Fertigstellung wirtschaftlich absolut wünschenswert wäre. Darüber hinaus gibt es auch immer zu einem, wenn auch kleinen, Prozentsatz Wohnungen, die leer stehen und nur mit erheblichem Mehraufwand vermietet werden können.

Für alle diese Szenarien bietet easysquare die ideale Vermietungslösung. Als technischer Partner der Wohnungswirtschaft werden die Unternehmen unterstützt, kosten- und zeiteffizient zu agieren, und den Bewerbungsprozess – sowohl für den Interessenten als auch den Mitarbeiter – komfortabel und rentabel zu gestalten.

Nach Kramers Erfahrung hat der aufwändige Weg der Service-Stellen und Wohnungsfragebögen ausgedient. Auch der „klassische“, vermeintlich digitale, Vertriebsweg mit einer großen Menge an Einzel-Exposés in Immobilienportalen und einem analogen Bewerbermanagement bedeutet einen immens hohen personellen und zeitlichen Aufwand.

So führt Kramer aus: Die Vermietung einer Immobilie kann „echt“ digital und vollkommen automatisiert ablaufen. Mietvertragsrelevante Unterlagen werden vom Bewerber selbst in der App zur Verfügung gestellt, ein Datenabgleich im System verhindert Mehrfach-Registrierungen und Blind-Bewerbungen. Passende Bewerber werden vom System transparent anhand von Vergabe-Parametern herausgefiltert, die Kommunikation läuft schnell und unkompliziert innerhalb der App, Absagen werden automatisch generiert.

Und Apps können noch viel mehr: mit wenig Aufwand werden (virtuelle) Realitäten geschaffen. Klassische zeitraubende Besichtigungstermine können mit einem virtuellen Rundgang, eventuell gepaart mit der Möglichkeit zur Besichtigung einer Musterwohnung, ersetzt werden. Überzeugender als die mit technischen Eintragungen gespickten Grundrisse in schwarz-weiß, sind 3D Grundrisse, die direkt in der App abrufbar sind. Sie verleihen einen realen Eindruck der Immobilie. Und dies ist erst der Anfang. Beeindruckende Dronen-Videos oder eine Anbindung an die sozialen Netzwerke zur Darstellung und Vermarktung von Wohnanlagen und Wohnquartieren sind nicht nur trendige Spielerei, sondern ein absolut ökonomischer Vertriebsweg.

Fazit: Die aktuelle Markt-Situation hat die Vermietung und den Vertrieb verändert. Für diese neuen Anforderungen bietet easysquare die technischen Mittel. Mit der Anbindung an die unternehmenseigene IT-Infrastruktur entsteht so ein effektiver Prozess, der für den Vermieter eine enorme Zeit- und Kostensenkung bedeutet. Gleichzeitig ist diese zeitgemäße Vorgehensweise für den Bewerber komfortabler und transparenter. Eine absolute Win-Win-Situation für alle am Vermietungsverfahren Beteiligten.

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