Mitarbeiterprofil

Volker Schulz


Position: CIO

Im Unternehmen seit: 2002

Unternehmen: PROMOS consult

Volker Schulz ist als CIO Teil der Geschäftsführung. Im Interview erzählt er von sich und seinem Bereich bei der PROMOS.

Interview


Du bist seit 2002 bei der PROMOS und als CIO für die Bereiche Service, Support, RZ-Betrieb und Projektentwicklung zuständig. Warum arbeitest du gern bei PROMOS?


Volker: Gute Frage! [lacht] Ich arbeite gern bei PROMOS, weil wir ein richtig gutes Team haben und das hier eine Menge Spaß macht. Aus meiner beruflichen Vergangenheit kenne ich es, gerade von großen Konzernen, dass der bürokratische Aufwand im täglichen Arbeiten sehr hoch ist. Hier bei PROMOS haben wir im Zuge des Wachstums der letzten Jahre notwendige Strukturen geschaffen, versinken aber nicht im Bürokratismus. Jeder hat die Möglichkeit, kreativ und innovativ zu sein. Dadurch und durch den guten Teamspirit macht es einfach Spaß, hier zu arbeiten.


Wie hat sich aus deiner Sicht das Arbeiten bei PROMOS in dieser Zeit geändert? Zum Beispiel im Hinblick auf die technische Ausstattung und Infrastruktur?


Volker: Im Vergleich zu 2002 hat sich die Größe der Infrastruktur insgesamt verändert. Damals haben wir ca. fünf bis sechs SAP® Instanzen gehostet. Inzwischen fahren wir im Rechenzentrumsbetrieb weit über 200 SAP® Instanzen für unsere Bestandskunden. Generell sind die IT Infrastrukturen  viel komplexer geworden. Früher konnte eine Person nahezu umfassend zu bestimmten technischen Themen Lösungen anbieten, heute hat man da ein Team aus drei oder vier Leuten, die gemeinsam an einer Problemlösung arbeiten. Ein anderes Beispiel ist die Telefonanlage: Das war früher eine abgeschottete Lösung und nun arbeiten wir mit IP-Telefonie, inklusive Bild und Datenübertragung. Wir haben da in den vergangenen Jahren einige Schritte gemacht, um die Entwicklung unserer Infrastruktur voranzutreiben. 


Welche Themen kommen noch auf uns zu? Wie wird sich das Arbeiten verändern?


Volker: Ein großes Thema, für alle Softwareentwicklungsunternehmen, sind natürlich die Cloudlösungen. Dadurch, dass Daten schnell verfügbar sind, von unterschiedlichen Orten darauf zugegriffen werden kann und man Möglichkeiten von z. B. Videokonferenzen hat, wird sich die Zusammenarbeit in Zukunft verändern. Bei PROMOS wird das mit Sicherheit Auswirkungen auf Reisezeiten der Kollegen haben – man muss nicht mehr für jeden Termin vor Ort sein, vieles kann man auch optimal digital lösen. Das ist natürlich ein Gewinn, wenn man überlegt, wie viel Zeit man bisher an Flughäfen oder Bahnhöfen verbracht hat. Und auch unsere standortübergreifende Zusammenarbeit profitiert enorm von solchen Entwicklungen.


Woran erkennt man sofort deinen Arbeitsplatz?

Volker:  Spontan habe ich gedacht: an dem Purismus. Ich habe tatsächlich nur einen Monitor auf meinem Schreibtisch zu stehen. [lacht] Dafür habe ich zwei Arbeitsplätze, einen in Berlin und einen in Dortmund. Ich versuche, meinen Schreibtisch recht aufgeräumt zu halten, aber ich glaube, man kann ihn jetzt nicht auf den ersten Blick von anderen Plätzen unterscheiden. Das einzige, was man nicht auf meinem Schreibtisch findet, ist ein festes Telefon – darauf lege ich großen Wert. Ich vertraue zu 100 Prozent auf die Softwaretelefonie. 


Bei Fragen kontaktieren unsere Kunden in der Regel als erstes unser Support-Team. Was macht die Arbeit in dieser Abteilung aus?


Volker: Die Kollegen im Support sind die erste Anlaufstelle für jegliche Form der Emotionen. Damit gilt es natürlich erst mal umzugehen. Und die Anfragen an unseren Support sind in den vergangenen Jahren merklich komplexer geworden. Gerade bei unseren Bestandskunden handelt es sich mittlerweile oft um tiefgreifende Fachfragen, wohingegen z. B. Anfragen wegen Problemen bei der Anmeldung seltener gestellt werden. Das heißt, wir haben da hochqualifizierte Kollegen im Support und arbeiten stetig daran, unsere Direktlösungsquote auf einem hohen Level zu haben. Nichts desto trotz müssen weiterhin viele Anfragen auch an Experten aus der Beratung oder Entwicklung weitergegeben werden.


Wie bleiben die Mitarbeiter auf dem Laufenden? Wir entwickeln ja permanent neue Lösungen und auch SAP® entwickelt seine Software stetig weiter. 


Volker: Da sind wir auf mehreren Ebenen tätig. Wir arbeiten mit den Mitarbeitern sehr kontinuierlich an ihrer methodischen Ausbildung. Themen, wie „Erfolgreich telefonieren – die richtige Ansprache am Telefon“, bereiten wir speziell für den Support auf. Damit die Kollegen auch fachlich immer auf dem neuesten Stand sind, nehmen sie regelmäßig an internen Schulungen teil, die im Rahmen von aktuellen Projekten im Entwicklungs- und Beratungsbereich durchgeführt werden. Außerdem finden über SAP® Enable Now und im Rahmen der Zertifizierung zum SAP® Partner Center of Expertice (PCoE) fortlaufend Weiterbildungen statt.


Die Kollegen aus dem Support decken natürlich bestimmte Servicezeiten ab – aber auch in dieser Abteilung arbeiten junge Eltern. Wie sorgt ihr hier für Vereinbarkeit von Beruf und Familie?


Volker: Unser Support ist grundsätzlich von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 19 Uhr für unsere Kunden erreichbar. Diese Zeit bilden wir über ein rollierendes Zwei-Schicht-System mit zehn Schichten ab. Somit hat jeder der 15 Kollegen, die momentan im Support arbeiten, nicht mehr als eine feste Schicht pro Woche. Die restliche Wochenarbeitszeit können sich die Mitarbeiter, wie bei PROMOS üblich, unter Berücksichtigung der Kernarbeitszeiten, flexibel einteilen.


Vielen Dank, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast!


Volker: Gern, kein Ding!

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